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Die new challenge HOMEZONE-Tournee 2006 - ein Erlebnisbericht! 2. Teil...

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Augsburg, 1. Konzert: Nach der langwierigen und Kräfte zehrenden Probewoche ist jeder gespannt, wie das Ganze nun auf einer richtigen Bühne aussieht. Schminken, Kostüme, Requisiten u2013 am Ende überrascht uns die Besucherzahl. Mit 150 Leuten war nicht unbedingt zu rechnen, im nächsten Jahr ist vielleicht durch flächendeckendere Werbung noch mehr drin u2013 Halleluja! u201EEine Frau meinte, wir haben wie eine Einheit gewirkt!u201C, berichtet Sängerin Andrea von einem Gespräch. Eine Ermutigung, denn darauf kommt es bei new challenge eigentlich an. Acht neue Geschwister notieren wir in unser Tourbuch u2013 so kann es weiter gehenu2026 Die nächste Station ist Regensburg und noch einmal ganz anders: Open Air und deshalb nutzen viele die Zeit vor dem Konzert, um noch einmal Flyer an Frau und Mann zu bringen. Die Unterbringung und Versorgung ist erstklassig; die FeG Regensburg kann selbst einige Impulse aus dem Konzert ziehen u2013 Cheftechniker und Veranstaltungsleiter Hannes berichtet begeistert und grinst bis über beide Ohren: Yes, der Tag ist gerettet! Trotz der Kälte harren viele Besucher bis zum Ende aus. Als Andre und Anne während ihres Inputs die Menge nach vorne bittet, wird es spätestens dem Letzten wieder warm. Die Tourtruppe selbst zieht sich während des Impulses in den Backstagewagen zurück und betet; Gott alleine hat es nun in der Hand. Dass die Teilnehmer selbst nach dem Konzert auf Besucher zugehen und den Kontakt suchen, fällt den Veranstaltern positiv auf: u201EDa habt ihr einen Extrabonus.u201C Zufrieden verlassen wir das Bayernland u2013 der Auftakt ist geglückt, new challenge on tour und das Beste: Wir spüren, dass Gott mit dabei ist. Einige sind angeschlagen, müde, kaputt u2013 eine lange Busfahrt in die Schweiz schafft da nur wenig Abhilfe, aber bei den Konzerten ist jede/r wieder einsatzbereit. Gott ist gnädig und lässt uns das die gesamte Tour über spüren. u201EEndlich wieder in der Schweiz!u201C, freut sich Tourreiseleiter Alex. Wir beziehen unser Quartier in der u201EArcheu201C, werden toll bekocht und lernen fleißig Schweizerdeutsch u2013 mit nur mäßigem Erfolg. u201ELangsam und deutlich sprechen, dann verstehen euch auch meine Landsleute!u201C, gibt Damaris vor einer Einladeaktion in der Innenstadt von Winterthur (neudeutsch: Man geht flyern) schmunzelnd mit auf den Weg. Wir schlafen (Geschlechter-getrennt, versteht sich) direkt neben dem Veranstaltungssaal; nur Techniker und Busfahrer haben ein weiches Bett: Bei deren körperlicher Arbeit aber mehr als gerecht. 100 Besucher finden den Weg zum Konzert u2013 wer da war, ging begeistert wieder raus. u201EBisher die beste Stimmungu201C, notiert Backstagefrau Ann-So in das Tourbuch. Bei so kurzer Vorlaufszeit ein beachtliches Ergebnis, vielleicht ist im nächsten Jahr dort sogar noch mehr drin. Nach dem Konzert fühlen sich einige schon wie kleine Stars: Erste Autogrammwünsche werden erfüllt, viele suchen den Kontakt mit den Schweizern. Direkt am nächsten Tag geht es eine Stadt weiter: Das 4. Konzert findet in Herbligen statt und wird von der Kirchengemeinde Oberdiessbach veranstaltet. Der Eintritt ist frei, das lockt die Masse; die Turnhalle ist voll! Elf Menschen nehmen an diesem Abend Jesus neu in ihr Leben auf, die Show wird mittlerweile fast zur Routine u2013 fast! Sandra: u201EPaul u2013 ich bin über den Termin...u201C Paul: u201ENa und, ich bin ein Mann und habe auch meine Termine!u201C Situationskomik, die die Stimmung noch mehr antreibt. u201ESuper, dass sich jedes Element ans andere angefügt hat u2013 wie beim ABC!u201C, ist Veranstalter und Ex-ncler Simon begeistert. Er wünscht Gottes Segen und gutes Wetter für das Open Air-Konzert in Heilbronn, wie bedanken uns artig und machen uns auf: Fast neun Stunden Busfahrt. Doch das Wetter belohnt uns: Strahlender Sonnenschein und bereits viele interessierte Passanten beim Soundcheck. Es hätte so schön werden können, wenn nichtu2026 Gottes Plan für diesen Abend anders ausgesehen hätte: Er lässt Punkt 19:30 Uhr (eigentlicher Konzertbeginn) einige Wolken aufziehen und ein heftiges Unwetter auf Heilbronn prasseln. 30 Minuten lang Hoffen, Bangen & Beten u2013 doch die Technik wird nass, an ein Konzert an diesem Abend ist nicht mehr zu denken. u201EAb zum Singen & Loben in die Kirche!u201C, lädt Simon noch während des Abbaus von Technik und Bühne ein. Spontan veranstaltet die new challenge-Band einen Lobpreisabend und spricht damit viele an, die genau das gebraucht haben. Am Morgen danach ist sich Schauspieler Samuel sicher: u201EEs war kein Zufall, dass Gott den Regen geschickt hat!u201C Eine andere Teilnehmerin resümiert: u201EWir sollten uns bewusst machen, wieso wir hier dabei sind. Es geht nicht um die Show, sondern dass wir Leute für Gott begeistern!u201C Amen. Leicht geknickt, aber trotzdem ermutigt machen wir uns auf nach Nümbrecht. Das 4. Konzert innerhalb von vier Tagen macht vielen ganz schön zu schaffen: Müdigkeit, mangelnde Motivationu2026 Wir bekommen noch während der Busfahrt die Nachricht, dass sehr viel Werbung gemacht wird; der Eintritt von 5u20AC scheint nicht viele abzuschrecken. Ein Fernsehteam des ERF schnuppert new challenge-Luft, führt Interviews und berichtet von Vorbereitungen und Konzertabend- u201Ebei euch herrscht wirklich eine super Stimmung!u201C Zwischen Soundcheck und Abendessen sieht man kleinere Grüppchen bei gemütlichen Massagerunden oder Fangspielen u2013 andere nutzen die Zeit und wollen nur noch schlafen! Vor allem die Techniker haben tolle Arbeit geleistet: Noch in der Nacht fahren sie von Baden-Württemberg zu den Rheinländern; trocknen das nasse Material und finden nur wenig Erholung. Der Abend dankt es ihnen. Über 300 Besucher strömen in die Mehrzweckhalle, einige von ihnen sind vielleicht im nächsten Jahr bei new challenge als Schauspieler oder Sänger mit dabei. Im Tourbuch ist am Morgen danach zu lesen: u201EDas war echt stark! So viele begeisterte Menschen! So viel Energie und Gottes Segen zu spüren! Danke Gott!u201C Er belohnt für das ausgefallene Konzert am Vorabend und schenkt reichlich u2013 die Halle rockt und der Veranstalter macht beim Frühstück ein zufriedenes Gesicht: u201ETolle Show, sehr authentisch und lebendig. Schön, dass ihr hier wart!u201C Wir können gerne wiederkommen u2013 im nächsten Jahr dannu2026 Die u201E100er-Markeu201C (so viele Menschen sollen während der Tour neu ein Leben mit Gott beginnen, das ist u201Eunsere Missionu201C) rückt immer näher, nicht immer können wir den Samen, den wir säen, auch gleich ernten. Auf geht's Richtung Oranienburg (20 Minuten von der Hauptstadt entfernt)! Dort erwarten uns mehr als hilfsbereite Gastgeber u2013 dass es für jedes Geschlecht nur eine Dusche gibt und die Schlafräume eher klein gehalten sind, stört nur wenig. Mittlerweile hat die Tourtruppe06 sogar eine eigene Familie, es wird viel gereimt, massiert, geredet und miteinander gelacht u2013 die Gemeinschaft ist bereits seit Beginn enorm. Trotz Müdigkeit und u201Eschwerem Publikumu201C gelingt eine runde Show. Für viele gewinnt das Gebet mehr und mehr an Bedeutung und wir merken, wie es Menschenherzen verändern kann. Das Open Air geplante Konzert wird wegen ungewisser Wetterlage in eine Turnhalle verlegt; fünf Menschen finden neu Platz in Gottes Homezone, viele erneuern ihre Beziehung mit Gott. Doch es geht weiter: Endspurt, das vorletzte Konzert in Hohndorf. Die Techniker erleben eine Gebetserhörung; auf einmal scheint die Sonne auf die Bühne, als sie ihr Gebt beenden und Gott fragen, ob drinnen oder draußen gespielt werden soll u2013 Gott schenkt die Antwort u2013 Open Air. Die richtige Entscheidung! Trotz diverser Schwierigkeiten und technischer Probleme können wir das Publikum der kleinen Sachsengemeinde in den Bann ziehen und viele von ihnen mit ungewohnten Fragen konfrontieren. Muriel berichtet lachend von ihrer Begegnung der ganz besondern Art: u201EDer Typ meinte, er wird mich nie vergessen u2013 da habe ich gesagt, er soll lieber das nicht vergessen, was er heute Abend gehört hat!u201C Schlagfertig sind sie durchaus, die ncleru2026 250 Besucher harren bei kühlen Temperaturen bis zum Ende aus u2013 für die dortige Jugendarbeit war das Konzert mehr als ein Anstoß. Mit dem letzten Abend im Langenhagener Forum ist die Tournee 2006 Geschichte. 210 Zuschauer finden ihren Platz im Saal und lassen sich von einem Schützenfest gleich nebenan nicht irritieren. Untergebracht sind wir in einer Gemeinde direkt in Langenhagen, einem Vorort von Hannover u2013 ohne Duschen. Also geht's für einige Frühaufsteher am Morgen ins nahe gelegene Freibad; so steigt man ganz erfrischt ein in den Tag. Mehr als zufrieden zieht Tourneegesamtleiter Andre noch in der Nacht ein Fazit: 59 Menschen neu für Gott begeistert u2013 wir sollten nicht traurig sein, dass wir unser Ziel nicht erreicht haben. Denn was wir erreicht haben, ist enorm. Weit über 200 Christen haben sich ermutigen lassen und ihre Beziehung zu Gott erneuert u2013 WOW! Abschiedsschmerz kommt am u201EMorgen danachu201C trotzdem auf u2013 die Busrückfahrt verläuft ruhig, ein Schlafdefizit bei vielen erkennbaru2026

Nanu? Die spielen, singen, tanzen und schauspielern nicht nur u2013 da spricht auch einer ganz normal zu uns? Sogar eine Dame und ein Herr? Gottes neue Homezone, besser als die WG? Eine Homezone, bei der ich so sein darf, wie ich binu2026 Naja, das wäre schon toll u2013 aber gibtu2019s das denn? Vielleicht frage ich am Ende einfach mal einen von den Akteuren da, die müssen das ja wissen. Und zum Glück haben sie ihre Zipfelmützen wieder abgenommen; verrückter als die 7 Zwergeu2026 jaja, das stimmt echt!

Verfasst von: Pascal Drotschmann

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